Tagebuch der Anne Frank

Monooper von Grigori Frid

 

Zum Stück

5285Auf mir lasten schwere Gewichte und ziehen mich in den Abgrund. Ich habe ein Gefühl wie ein Singvogel, die Flügel brutal abgeschnitten, der im Käfig flattert, flattert, flattert, flattert und im Dunkeln ringsum an die Gitterstäbe stößt. „Nach draußen, nach draußen!“ –so schreit es in mir. „Ich möchte atmen und lachen!“ Doch ich weiß wohl, dass es keine Antwort gibt. Drum geh´ ich schlafen, um somit irgendwie zu verkürzen all die Stunden voll unheimlicher Angst und Stille.

Aus dem Libretto

Besetzung

10295

Anne Frank

Margaret Rose Koenn

 

Musikalische Leitung

Daxi Pan

Inszenierung

Marc von Reth

Ausstattung

Anne Dembeck

 

Premiere am 15. 11. 2003 in der Reithalle, Landestheater Coburg

 

Presse

ZitatDie Coburger Erstaufführung, die Marc von Reth in der Reithalle inszenierte, schafft bewußt Raum für Zwischentöne – Zwischentöne, die auch Frids Partitur hörbar macht. (…) Gerade dadurch daß sie sich plakative Akzente versagt, gewinnt diese Inszenierung ihre stille Eindringlichkeit, die nicht zuletzt aus der überzeugenden Verbindung von Regie und Ausstattung entsteht. (…) Bemerkenswert eindringlich auf die Bühne gebrachtes inneres Drama eines jungen Lebens zwischen stillem Leid und verzweifelter Hoffnung. Befreiender Beifall.

Coburger TageblattZitat

Fotoauswahl

 Alle Bilder, alle Stücke zum Stöbern finden sich auch im Kaleidoskop.

megaphon

„Bemerkenswert eindringlich“

Coburger Tageblatt

 

„Nicht nur gesanglich bravourös“

Neue Presse

 

Eingeladen zu den Bayerischen Theatertagen 2004

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