Don Bucefalo

Oper von Antonio Cagnoni

 

Zum Stück

11397Die Opernausgrabung des erst 19jährigen Antonio Cagnoni wandelt musikalisch auf den Spuren Rossinis und Donizettis, macht aber zugleich die Oper selbst zum Sujet. Auf Talentsuche in der Provinz, entdeckt der Impresario  Don Bucefalo mit geübtem Ohr und Blick ein paar junge Frauen, die er für förderungswürdig hält. Er schwärmt vom Leben der Gesangsstars und infiziert so, nach anfänglichem Zaudern, alle Bewohner des Dorfes mit dem Opernvirus. So ist Streit um die Rollen und die Gunst des Maestros natürlich vorprogrammiert. Und auch die amourösen Verwicklungen zwischen Kulisse und Privatgemach werden zunehmend kompliziert für den armen Don Bucefalo. Dabei sieht es so aus, als könne sein frischkomponiertes Römerepos Ezio endlich zur glanzvollen Premiere gelangen. Aber leider hat niemand mit dem verschollenen Ehemann der Primadonna gerechnet, der unvermutet wieder auftaucht und kein großer Musikliebhaber zu sein scheint…

 

Besetzung

Es spielen

Don Bucefalo, Impresario

Erich Bieri

Rosa, vermeintliche Witwe

Anna Pisareva

Conte di Belprato, Rosas Verehrer

Florian Stern

Carlino, Rosas Gatte

Simon Lasker Wallfisch

Don Marco, reicher Melomane

Erwin Hurni

Agata, eine Freundin Rosas

Soumaya Hallak

Gianetta, eine Freundin Rosas

Barbara Hensinger

 

Contadina Luisa

Yvonne Theiler

Contadino Matteo

Matthias Müller

Contadina Paola

Alexandra Rawohl

Contadino Pietro

Thomas Leu

Contadina Angela

Corinna Cavegn

Contadino Giorgio

Jürg Krattinger

 

Es spielt das Chamber Aartists Orchestra CHAARTS

 

Musikalische Leitung

Caspar Dechmann

Inszenierung und Bühne

Marc von Reth

Kostüme

Claudia Binder

 

Premiere am 28. 12. 2011 im ZKO Haus, Zürich

Eine Produktion der Pocket Opera Company Zürich

 

Presse

ZitatMit einfachsten Mitteln – die Pocket Opera Company lebt von Zuschüssen des Kantons Zürich und von vielen Sponsoren – hat Marc von Reth eine Inszenierung auf die Bühne gestellt, die mit wenig Versatzstücken auskommt, mit Leitern in jeder Form, und somit Fantasie und Spielfreude sowohl des durchwegs gut besetzten Ensembles als auch des begeisterten Publikums beflügelt.

Der Neue Merker

 

In Marc von Reths schlichtem, nur mit Gelateria und Leitern ausgestattetem Bühnenbild entwickelt seine Personenregie eine darstellerisch liebevoll ausgespielte Situationskomik ohne drastische Überzeichnung.

Tages-Anzeiger

 

Mit einfachsten Mitteln, doch höchst einfallsreich hat Marc von Reth das Stück nach Arte-povera-Manier auf der Konzertbühne des ZKO-Hauses inszeniert.

Neue Zürcher Zeitung
Zitat

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„Bravi per tutti!”

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